Patientenoperation

In der Haupt-OP werden die Fehler der Kiefer in der sagittalen und vertikalen Ebene korrigiert. In den ersten 6 Wochen nach OP erfolgt eine wöchentliche Kontrolle durch uns oder den Kieferorthopäden. In dieser Zeit wird meist noch eine Aufbißschiene mit losen Gummizügen getragen.

Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt und ist für den Patienten somit völlig schmerz- und stressfrei. Die erforderlichen Schleimhautschnitte liegen im Bereich des Zahnfleisches. Sie werden von daher im Inneren des Mundes angelegt, damit im sichtbaren Bereich keine Narben verbleiben. Der jeweilige Kieferknochen (Oberkiefer, Unterkiefer, Kinn) wird anschließen in einem typischen Verfahren getrennt und in die, durch die 3D- Analyse und Modelloperation vorbestimmte Position gebracht. In dieser Position wird der/die Kiefer mit den knöchernen Umgebungsstrukturen mit kleinen Titanplatten verplattet. In fällen grösserer Verlagerungsstrecken führen wir eine sogenannte Distraktion (schrittweise Verlagerung) durch. Der Patient wird nach der Operation nicht verdrahtet, sondern es erfolgt eine Führung des Unterkiefers an den Oberkiefer mit an den Brackets befestigten Gummis. Dadurch kann der Patient den Mund nach dem Eingriff sofort wieder etwas öffnen. Sprechen ist direkt nach der Operation möglich, das Essen ist kurzzeitig beeinträchtigt.

Der stationäre Aufenthalt in der Raphaelsklinik beträgt ca- 3-6 Tage, abhängig von der Art der Operation und Ihrem Befinden. Im weiteren Verlauf erfolgt die Kontrolle in unserer Praxisklinik sowie bei Ihrem Kieferorthopäden.